Deutsche Rollsportmeisterschaft RKB

Elegantes und erfolgreiches DM Debüt für Kathleen Kraus (Platz 13) und Sophia Knothe (Platz 11) bei den Deutschen Meisterschaften im Rollkunstlauf des RKB. Ramona Kraus belegte Platz 8.

Dieses Jahr fanden endlich wieder die deutschen Meisterschaften im Rollkunstlauf des RKB ohne größere Corona-Auflagen in Eppingen statt. Die Soli Bruckmühl schickte drei ihrer Läuferinnen an den Start. Kathleen Kraus (F2), Sophia Knothe (F2) und Ramona Kraus (Juniorenklasse Pflicht).

Bereits am Freitag startete Ramona Kraus im Wettbewerb Juniorenklasse B Pflicht. Obwohl die ausgelosten Übungen (vorwärts-auswärts Wende, vorwärts-auswärts Gegenwende-Gegendreier, vorwärts- auswärts Schlangenbogen-Gegendreier und rückwärts-auswärts Schlinge) zuhause im Training fleißig geübt wurden, konnte Ramona ihre gewohnte Leistung leider nicht 100 prozentig abrufen. Einzig und allein die Rückwärts-Schlinge lief besser und konzentrierter als zuhause. Somit reichte es nur für den 8. Patz.

Am Samstagmorgen starteten dann die Kürwettbewerbe beginnend mit der Leistungsklasse F2. Sowohl Sophia, als auch Kathleen ließen sich nicht durch die anderen Läuferinnen und Läufer ablenken und behielten die Nerven. Beide liefen ihre neuen Küren mit großer Eleganz und Sauberkeit und konnten somit Platz 11 (Sophia Knothe) und Platz 13 (Kathleen Kraus) gegen ein sehr starkes Feld sichern.

Foto: Rainer Kraus

Auf den deutschen Meisterschaften starten normalerweise nur die Läuferinnen und Läufer ab der Nachwuchsklasse, den höheren Leistungsklassen. Zur Nachwuchsförderung wurde dieses Jahr erstmalig auch der Kürwettbewerb in der Klasse Fortgeschrittenen-2 ausgetragen. Da Sophia Knothe und Kathleen Kraus bereits auf der Bayerischen Meisterschaft in dieser Klasse ihre hervorragende Leistung gezeigt hatten, qualifizierten sie sich auf die DM in Eppingen. Das Besondere war allerdings, dass auf Bundesebene in der Klasse F2 besondere Richtlinien für Sprünge, Pirouetten und Schrittkombinationen in der Kür eingeführt wurden, um fairere Wettkampfbedingungen zu ermöglichen. Auch wurde die Kürzeit von 3 auf 2,5 Minuten verkürzt, was eine zusätzliche Herausforderung darstellte. Deshalb wurden nach der Bayerischen Meisterschaft die Küren der beiden Bruckmühler Läuferinnen von ihren Trainerinnen Kathrin Gross und Cornelia Kraus umgeschrieben und an das Reglement angepasst. Die beiden Trainerinnen unterstützten die beiden Sportlerinnen in jeglicher Hinsicht und ermöglichten sogar einen Trainingstag auf einer Betonbahn, da die DM in Eppingen auch auf einer Betonbahn ausgetragen wurde.

Als dritte Läuferin aus Bruckmühl ging Ramona Kraus in der Juniorenklasse Pflicht an den Start. In der Pflicht müssen die Läuferinnen auf einer vorgezeichneten Spur die ausgelosten Übungen möglichst präzise nachlaufen. Je höher die Leistungsklasse, desto anspruchsvoller und vielfältiger werden die einzelnen Pflichtübungen. Trotz erschwerter Bedingungen, weil Ramona wegen ihres BFD ein Jahr lang in Nürnberg wohnte, konnte sie beim 1. FCN Roll- und Eissport und ihrem Heimatverein der RKB Solidarität Bruckmühl trainieren.

Am Donnerstagnachmittag ging es für die drei Sportlerinnen und ihre Trainerin Cornelia Kraus nach langer Anreise und dem Aufwärmen und der Trainingszeit auf der Betonfläche in Eppingen los. Die drei Läuferinnen aus Bruckmühl gewöhnten sich schnell an den ungewohnten Boden und waren somit optimal auf die Wettbewerbe vorbereitet.

Allgemein war es ein sehr erfolgreiches und wunderschönes Wochenende in Eppingen. Die Bruckmühler Rollkunstläuferinnen sind mit vielen Inspirationen für ihre nächsten Küren und neuen Tipps und Techniken für den Pflichtlauf nach Hause gefahren.

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