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Bruckmühl, 17.12.2016
WM-Party der Soli Bruckmühl für den Vize-Weltmeister

80 geladene Gäste feierten bei WM-Atmosphäre und ausgelassener Party-Stimmung in der Realschuleaula mit WM-Dekoration die sportliche Spitzenleistung, den Vize-Weltmeistertitel von Michael Niedermeier, ebenso wie seine sportliche und menschliche Größe.

Nach Begrüßung von Michael Niedermeier und den Ehrengästen, würdigte Vereinsvorstand Wolfgang Klinger die sportlichen Erfolge von Michael und überreichte Ihm ein Prästent.

Klaus Christoph, 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Bruckmühl und Vorstand des SV Bruckmühl sprach dem Verein und seinen Eltern Dank aus und hob gleichzeitig die sprotlicher Leistung von Michael hervor.

"Wir sind stolz auf deine Leistung"! Mit diesen Worten würdigte Harald Schmid, Präsident der Soli Bayern und Vizepräsident der Soli Deutschland die sportlichen Leistungen und die Fairness von Michael. Zusammen mit Roswitha Kupfer, Bezirksvorsitzende der Soli Oberbayern und jeweils Vizepräsidenten der Soli Bayern und Deutschland gratulierten sie Michael und überreichten vom Verband ein kleines Präsent.

Der rüstige Heinz Schwarzmüller aus Bruckmühl förderte vier Bruckmühler Vereine mit einer Geldspende, darunter auch die Soli Bruckmühl, aus den Geschenken zu seinem 80. Geburtstag. Er übergabe Michael ein Präsent und hielt eine sehr waise und aktuelle Rede über Vorurteile. Die Soli Bruckmühl bedankt sich an dieser Stelle bei Heinz Schwarzmüller ganz herzlich für die großzügige Spende.

Auch Franz Heinritzi, Altbürgermeister und Freund der Soli, sprach ein paar freundschaftliche Worte, ebenso wie Johanna und Otto Huber, die Eltern von Michaels Freundin, die ihm ein Kunstrad für die Vitrine überreichten.

Louis und Hubert Dandl hatten sehr ansprechende und bunte Fotos sowie Videos von der WM mitgebracht, mit denen die Gäste die WM ein Stück weit in Bruckmühl miterleben konnten.

Eine WM-Zusammenfassung brachte die WM-Stimmung mit Facetten der einzelnen Kunstraddisziplinen 1er, 2er und 4er sowie Radball ins Publikum. Muks mäuschen still war es bei den Programmfahrten von Michael. Zunächst die Vorrundenfahrt mit einem Ergebnis über 200 Punkten und anschließend die Finalfahrt mit dem unglücklichen Sturz. Tosender Applaus der bruckmühler Partygäste stand am Ende jedes Videos. Und trotz des unglücklichen Sturzes sechs Sekunden vor Kürende, der Michael den Weltmeistertitel kostete, konnte jeder im Saal die sportliche und menschliche Größe von Michi spüren, als er Aufstand, es nahm wie's war und mit Lukas eine Ehrenrunde durch die Halle drehte. Er freute sich über die Silbermedaille und gewann damit die Herzen der Zuschauer.

"Eine Wahnsinnsveranstalltung und eine perfekte Woche bis auf die letzten fünf Sekunden. Diese schmälern meine sportlichen Leistungen nicht und alle drei Meaillengewinner haben eine großartige Leistung gebracht" so Michael Niedermeier bei seinen Worten an das Publikum. Er bedankte sich anschließend bei Hubert und Louis Dandl, Irmgard Greuling, Wolfgang Klinger sowie Andreas, Rosi und Franz Pfliegl für die Organisation der Party, die Fotos, Videos und das hervorragende Catering.

Abschließend bedankte sich Hubert Dandl im Namen der Dandl GmbH mit einem kleinen Präsent für das Tragen des Firmenlogos auf dem WM-Trikot durch die diesjährige Saison. Er hob den Weltklasse-Kunstradsport von Michael während der gesamten Saison, die Titelgewinne, Bayerischer Vize-Meister, Deutscher Vize-Meister, Germanmasters Gesamtsieger und Vize-Weltmeister und die häufig über 200 Punkte ausgefahren Ergebnisse hervor, ebenso wie nach dem Sturtz auf der WM gezeigte sportliche und menschliche Größe von Michael. 

Nach dem Ende des von Hubert Dandl moderierten Teils der Veranstaltung wurde ausgelassen bis tief in die Nacht mit Musik von DJ-Louis gefeiert.

Hubert Dandl

Ein Artikel von Johannes Baumann, veröffentlich im OVB finden Sie hier. 

 

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Stuttgart, 4.12.2016
WM-Silber für Michael Niedermeier

Michael Niedermeier gewinnt WM-Silber und bringt den Vize-Weltmeistertitel nach Bruckmühl. Er meistert alle Höchstschwierigikeiten suverän, zeigt mit einem 8-fachen Drehsprung seine Entschlossenheit, den WM-Titel zu verteidigen, stürzt 5 Sekunden vor der Zeit beim Übergang vom Kehrlenkersitzsteiger zum Standsteiger. Er nimmt es  wie es ist. 2. Platz, Silbermedaille, Weltklasse-Kunstradsport, Abschluss einer spannenden und grandiosen Saison mit WM-Teilnahme, holt Lukas Kohl auf die Fahrfläche, gratuliert ihm zum Weltmeister und fährt mit ihm eine Runde. Damit gewinnt er die Herzen des Publikums der mit ca. 5.500 Zuschauer gefüllten Porschearena und zeigt sportliche und menschliche Größe.

Hubert Dandl

Bericht OVB vom 07.12.2016

Kurzberichterstattung OVB vom 05.12.2016

WM-Zusammenfassung SWR-Mediathek

 

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 Bruckmühl, Stuttgart, 07.12.2016
WM-Silber: " Das war für mich keine Enttäuschung"

Als amtierender Weltmeister und damit Titelverteidiger machte sich Michael Niedermeier (Bruckmühl) auf den Weg nach Stuttgart, denn dort fanden die UCI-Hallenradsport-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena statt.

Seine Ambitionen: „Natürlich den Weltmeistertitel verteidigen." Zur Zielerreichung fehlten ihm gerade mal vier Sekunden. „Ich habe nicht Gold verloren, ich habe Silber gewonnen." Der neue Weltmeister heißt Lukas Kohl, ebenfalls aus Bayern und Michael Niedermeiers Herausforderer. „Das war für mich keine Enttäuschung, denn ich habe mein Bestes gegeben", so Niedermeier.

Der amtierende Weltmeister Michael Niedermeier (Bruckmühl) und der „Lukinator" Lukas Kohl waren im Vorfeld die beiden großen Favoriten für diese Welttitelkämpfe, bei der 18 Nationen ihre Athleten gemeldet hatten. Es war nur die Frage, wer von den beiden ganz oben stehen wird, denn beide, die gemeinsam im Kunstradteam Bayern eine Trainingsgemeinschaft bilden, haben sich in 2016 schon mehrfach zu Höchstleistungen gepuscht und packende Zweikämpfe geliefert.

Im 1er Kunstrad der Männer waren 21 der weltbesten Kunstradsportler angetreten. Für den WM-Titel kamen nur die beiden deutschen Starter sowie mit Außenseiterchancen Yannick Martens (Schweiz), Wong Chin To (Hongkong) und Martin Schön (Ungarn) infrage. Lukas Kohl setzte die Messlatte mit 199,86 Punkten im Vorkampf sehr hoch.

Unbeeindruckt von der tollen Umgebung, fokussierte sich Niedermeier auf seinen Auftritt und zog Übung für Übung durch. Am Ende standen 201,71 Punkte auf dem Videowürfel über ihm. Damit hatte er die vor ihm gestarteten Wong Chin To (170,58) und Yannick Martens (186,02) sowie Kohl deutlich übertroffen. Das Zwischenziel Finale war damit erreicht.

„Alles lief nach Plan" Michael Niedermeier

Der noch amtierende Weltmeister Michael Niedermeier spulte, wie im Vorkampf, seine Kür perfekt ab. „Ich bin im Finale taktisch gefahren. Zuerst habe ich die Lenkerstanddrehung erweitert und auch den achtfachen Drehsprung gezeigt. Dafür bekam ich Zusatzpunkte. Alles lief nach Plan. Ich war am Schluss auch noch gut in der Zeit."

Bis vier Sekunden vor Schluss, da lag Niedermaier dann auf dem Wettkampfparkett. „Ich hatte total verschwitzte Hände und konnte dann meinen Lenker nicht mehr festhalten", so sein Kommentar zu seinem Missgeschick bei der Schlussübung. Er blieb gefühlt eine Ewigkeit liegen, aber nachdem er sich wieder aufgerappelt hatte, durfte auch er den Applaus des Publikums genießen.

Durch diesen Absteiger purzelten die Punkte auf 192,32 Punkte runter. Damit hieß der neue Weltmeister Lukas Kohl, der erst nach der Siegerehrung Worte zu seinem Auftritt fand. Dieser war auch der Erste, der Niedermaier auf der Fläche in den Arm nahm, was diesen veranlasste, den neuen Weltmeister, gleich auf seinem Kunstrad auf einer Ehrenrunde durch die Porsche-Arena zu chauffieren, wo beide die Ovationen des Publikums für die beiden super Wettkampfküren genießen konnten. Beide konnten dies sichtlich genießen. Bei der Siegerehrung erhielt der „entthronte Weltmeister" die Silbermedaille, während Lukas Kohl als neuer Weltmeister von 6000 Zuschauern gefeiert wurde. Auch bei der Pressekonferenz war bei Niedermeier keine Spur der Enttäuschung zu spüren: „Ich hatte heute einfach Pech. Beide Programme waren nicht ganz fehlerfrei. Sowohl Lukas als auch ich können jederzeit über 200 Punkte herausfahren. Pech gehört zum Sport dazu, genauso wie der Sieg", zeigte er sich als fairer Sportsmann und Verlierer.

„Das war ein geiles Erlebnis" Michael Niedermeier

Und wie sieht die Zukunft des Vizeweltmeisters aus? „Erst mal alles in den nächsten zwei Wochen setzen lassen und die ganzen Eindrücke um die WM verarbeiten. Die Zeit hier in Stuttgart hat Spaß gemacht. Gegenüber meinen bisherigen WM-Teilnahmen konnte ich Stuttgart genießen. Es war ein geiles Erlebnis, mit einer super Stimmung und einem fantastischen Publikum. Das Kunstrad werde ich erst mal in die Ecke stellen und jetzt wird kräftig gefeiert."

Wilfried Schwarz
(Die Sportfotografen)

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Michael Niedermeier lieferte eine starke Kür ab, am Ende reichte es aber nur fü den zweiten Platz.

Fotos Hubert Dandl

Bruckmühl, 02.12.2016
Michi wir druggan da de Dam!

Michi, wir von der Soli Bruckmühl wünschen Dir eine gute WM und alles Gute bei der Titelverteidigung.

Hol den Hattrick!

Hubert Dandl

Hier das Radiointerview mit Michi  in der BR-Radioweltvon heute Morgen als Podcast.

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Bruckmühl, 30.11.2016
Auf geht's zur WM-Titelverteidigung

Michael Niedermeier, der zweifache Kunstradweltmeister aus Bruckmühl, steht in den Startlöchern zu seiner 4. WM-Teilnahme. Vom 02. bis 04. Dezember ist die Porsche-Arena im Stuttgarter Neckarpark Schauplatz der UCI Hallenradsport-Weltmeisterschaften. Die weltbesten Radballer und Kunstradfahrer aus 18 Nationen kämpfen an drei Tagen um die begehrten Weltmeistertitel. Sportliche Höchstleistungen, einzigartige Kürprogramme und spannende Radballspiele sind dabei garantiert.

Klar definiert ist für Niedermeier das Ziel: die Titelverteidigung.

Dass die Form dazu stimmt, zeigte er am 19. November beim Nationencup der Länder Schweiz, Österreich und Deutschland in Hombrechtikon/Schweiz mit einem weltmeisterlichen Ergebnis von 198,32  Punkten. Dass er damit „nur“ Platz 2 hinter dem zweiten WM-Starter aus Deutschland, Lukas Kohl, erreichte, nahm er als gutes Omen: „Die letzten Jahre war ich beim Nationen-Cup immer Zweiter“ war seine Reaktion. In Stuttgart werden neben dem Deutschen Lukas Kohl noch Yannick Martens aus der Schweiz und Wong Chin To aus Hongkong, der WM-Dritte vom Vorjahr,  zum Kreis der  engsten Konkurrenten zählen. Für Niedermeier steht nun der Zeitplan bis zu seinem  ersten Start in der Vorrunde der WM am Sonntag, 04. Dezember, ca. um 13.00 Uhr und hoffentlich im Finale der besten Vier am  späten Nachmittag desselben Tages:  Dienstag Abend war das letzte Heimtraining angesetzt. Bereits am Mittwoch trifft sich die deutsche Nationalmannschaft in Stuttgart und dann sind noch einige Trainingseinheiten in der WM-Arena angesagt, in denen es  vorrangig darum geht, ein Gefühl für die Location und den Wettkampfboden zu bekommen.

„Die Heim-WM in der mit 6000 Zuschauern ausverkauften Porsche-Arena wird auf alle Fälle ein Höhepunkt in meiner Kunstradkarriere und bringt schon erhöhten Druck, aber am Wettkampftag wird es so sein wie immer“, ist sich Niedermeier sicher. Nach einer  langen Saison seit Anfang August freue er sich nun einfach auf diesen Höhepunkt.

Rosi Pfliegl

 

Ein Interview mit Michael Niedermeier von Johannes Baumann, veröffentlich im OVB finden Sie hier. 

 

 

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0298 Michael 02Michael Niedermeier mit der Seitvorhebehalte rückwärts beim Ländervergleichswettkampf in CH-Hombrechtikon;

Foto Robert Niedermeier