Jana Pfann und Ramona Dandl fahren in Nesvady auf die Plätze zwei und drei
Einen gelungenen Start in die neue Weltcup-Saison feierten die beiden Kunstradsportlerinnen der RKB Solidarität Bruckmühl beim ersten Lauf des UCI Artistic Cycling World Cup im slowakischen Nesvady. Weltmeisterin Jana Pfann und Deutsche Meisterin Ramona Dandl präsentierten sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen in guter Form und sicherten sich die Plätze zwei und drei.

Die Anreise in die Slowakei war für die Sportlerinnen und Betreuer weit und lang. Hinzu kam, dass der Weltcup-Termin noch außerhalb der eigentlichen Elitesaison liegt. Viele Athletinnen befinden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau ihrer Programme.
Zusätzlich erschwert wurden die Wettkämpfe durch schwierige Bodenverhältnisse in der Halle. Der Hallenboden erwies sich als ungewohnt und machte es allen Starterinnen schwer, ihre Übungen sauber und stabil zu präsentieren. Entsprechend hatten viele Sportler mit Unsicherheiten zu kämpfen – ideale Bedingungen für absolute Spitzenleistungen waren es nicht.
Umso höher ist das Ergebnis der beiden Bruckmühlerinnen einzuschätzen. In der Disziplin 1er-Kunstradfahren Frauen zeigte Jana Pfann eine insgesamt sehr souveräne Kür. Mit 175,22 ausgefahrenen Punkten musste sie sich nur knapp der Schweizerin Alessa Hotz geschlagen geben, die mit 175,39 Punkten den Sieg holte.


Vereinskollegin Ramona Dandl überzeugte ebenfalls mit einer konzentrierten Leistung und erreichte 172,64 Punkte, womit sie sich den dritten Platz sicherte und das starke Mannschaftsergebnis der Soli Bruckmühl komplettierte.


Damit standen gleich zwei Sportlerinnen des Bruckmühler Vereins beim Weltcup-Auftakt auf dem Podium – ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsstärke der Soli-Athletinnen im internationalen Kunstradsport.

Auch für die Gesamtwertung bedeutet das Resultat einen optimalen Einstieg: Nach der ersten Runde liegt Jana Pfann auf Rang zwei der Weltcupwertung, dicht gefolgt von Ramona Dandl auf Platz drei.
Mit diesem erfolgreichen Auftakt blicken beide Athletinnen nun zuversichtlich auf die nächsten Weltcup-Runden, bei denen sie erneut um Spitzenplätze im internationalen Kunstradsport mitfahren wollen.













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